Das am Südpol gelegene IceCube Neutrino Observatory ist der größte Teilchendetektor der Welt und verwendet Tausende von Lichtsensoren, die im antarktischen Eis vergraben sind. Es steht an der Spitze der Neutrino- und Multi-Messenger-Astronomie. Eines der Ziele von IceCube ist es, astrophysikalische Neutrinosignale und ihre Quellen zu identifizieren und zu verstehen, wie sie diese hochenergetischen Teilchen erzeugen.
Ein Signal wird in IceCube durch eine Reihe von "Blasen" dargestellt, die zeigen, welche Sensoren Licht erfasst haben. Diese Blasen sind farblich kodiert, wobei rote Blasen das am frühesten erfasste Licht und blaue Blasen das zuletzt erfasste Licht kennzeichnen. Die fünf Haupttypen von Signalen sind: durchgehende Spur, beginnende Spur, stoppende Spur, vorbeigehende Spur oder Kaskade.
IceCube besteht aus mehr als 5.000 Lichtsensoren, die in einem 3D-Gitter einen Kubikkilometer tief im Eisschild des Südpols angeordnet sind. Täglich wird ein Terabyte an Rohdaten aufgezeichnet, und wir brauchen deine Hilfe, um sicherzustellen, dass wir diese Ereignisse richtig klassifizieren!
IceCube hat kürzlich Algorithmen für maschinelles Lernen entwickelt, die die verschiedenen Arten von Signalen, die in IceCube auftreten, identifizieren sollen. Leider klassifizieren die maschinellen Lernalgorithmen manchmal Signale falsch, und wir brauchen deine Hilfe, um dies zu untersuchen, indem wir die Signale einzeln betrachten. Deine Arbeit wird mit der Leistung dieser maschinellen Lernalgorithmen verglichen werden.
Nach diesem Vergleich können wir mit der Arbeit an zwei potenziellen Projekten beginnen:
Wir sind sehr zuversichtlich, dass "Benenne das Neutrino" uns helfen kann, neue Wege zu finden, den Himmel zu betrachten: Statt des Lichts der Sterne sehen wir die Teilchen.